Nach unserem London Trip kam Karsten auf die Idee einen Reisebericht zu verfassen:

 

Montag 28.12.1998  : Vorbereitung

Iggi und ich begannen den Tag vor unserem Abflug stilvoll mit einem kleinen Frühstück mit Sekt und Lachs. Nachdem wir uns tagsüber in der Stadt rumgedrückt hatten, um letzte Vorbereitungen zu treffen, brachen wir die 2. Flasche Sekt an. 
 
 

 


 
 
 

Während dessen mixten wir den ultimativen ,,German-Culture-Mix" für die Sylvesterparty in London. Später am Abend kam Frank vorbei. Wir schauten ein wenig Fern und leerten die eine oder andere Flasche Bier. 

Dienstag 29.12.1998  : Tag 1

 
Um 4:10 Uhr verließen wir die Wohnung mit dem Ziel Ludwigshafen. Jetzt war es auch allmählich Zeit die Nummer 3 unseres Teams zu wecken. Es half alles nix auch Manni mußte ausm Bett. Nachdem er uns auf der Autobahn eingeholt hatte, plazierten wir mein Auto bei Iggi vor der Haustür und starteten in Richtung Flughafen. Dort angekommen checkten wir ein und nahmen ein opulentes Frühstück bei McDreck zu uns. Danach ging's dann endlich zum Flieger - aber stopp, wir brauchen noch Stoff für Sylvester. Also, ab in den Duty-Free-Shop und ein, zwei Fläschchen Dröhnung gekauft. Nachdem auch wir unsere Plätze in der kleinen, schnuckeligen Boing gefunden hatten ging's ab in die Luft.

 
Nach ca. 70 Minuten gingen wir auf der Insel in London Heathrow runter. Jetzt hieß es erstmal die Uhr auf Inselzeit umstellen. Nachdem auch Manni gemerkt hatte, daß man nur beim Abflug im Duty-Free-Shop einkaufen kann, machten wir uns auf den langen Marsch zu unserem Gepäck.
Als wir aus der Abfertigung kamen, stand auch schon Janine in der Wartehalle. Da wir erst nach 9.30 Uhr mit dem Daily-Travelticket fahren konnten, mußten wir noch'n bißchen warten. Janine beschloß mit uns einen Kaffee trinken zu gehen
Auf der Suche nach einem Café folgten wir Janine und machten einen scheinbar nicht endenden Rundgang durch den Airport, weil sie auch nicht genau wußte wo wir waren oder wo sie hin wollte. Irgendwann fanden wir dann auch den Ort, wo es die Dinger zu trinken gab. Wir nutzten die Zeit um mit Nummer 4 des Teams Kontakt aufzunehmen. Und siehe da - auch Rave war schon aufer Insel und bereits am Treffpunkt.
Nach einer langen Fahrt von Heathrow zur Victoria-Station trafen wir ihn dann auch dort und machten uns auf, das Gepäck in unserem Hostel zu entsorgen. 
    Wir bezahlten die 1. Nacht im Voraus und brachten unser Gepäck auf die Zimmer. Aber was war das? Ein 4-Bett Zimmer mit Schrank und Waschbecken. Der Kleiderschrank ließ sich leider nicht benutzen, da er sich wie ein Parallelogramm verschieben ließ und auch sonst waren die Zimmer unter aller Sau. Naja, was solls - wir sind ja eh nur zum Pennen hier. Also raus ausm Hostel und ab in die Stadt.
  Allmählich machte sich auch wieder ein Hungergefühl im Magen breit. Karsten wollte mal so'n typisches Inselessen antesten - wo gibt's denn jetzt Fisch and Chips?  Nach langem Suchen hatten wir dann auch endlich was typisch Englisches gefunden - wir saßen im Pizza Hut und fütterten ausgiebig vom Buffet. Nachdem wir uns vollgefressen hatten, kamen wir auf die Idee doch mal nach anderen ,,sauberen" Hostels Ausschau zu halten. Wir hatten noch 2 gefunden, die in der Nähe unseres Hostels lagen.  
Wir rannten noch ein bißchen durch die Stadt. Iggi und Karsten entdeckten dabei die interessanten Postkarten in den Telefonzellen, mit denen man ja vielleicht eine Wand tapezieren könnte - also rein in jede Zelle und die Postkarten gesammelt. Irgendwann ging's dann zurück in Richtung Hostel. Jetzt hieß es aber auch schon ab ins Nachtleben. Wir fuhren mit der Tube nach Ealing Broadway, wo wir uns mit ein paar anderen trafen. Hier schlugen wir uns in das erste Pub, das wir leider nach kurzer Zeit wieder verlassen mußten, da nicht alle über 21 waren oder zumindest so alt aussahen (,,Hallo Janine?!" (Kommentar Iggi)). Aber das nächste Pub war auch nicht weit entfernt. Hier vergnügten wir uns dann den Rest des Abends und versuchten das komische Gebräu, was die Inselmenschen als ,,Bier" bezeichnen - was ist denn hier mit dem deutschen Reinheitsgebot?

Nachdem wir auch ein mehr oder weniger sauberes Hotel gefunden hatten, was auch noch in unserer Preisklasse lag, holten wir unsere Taschen, aus dem Dreckloch(die Engländer nennen soetwas Hostel), und zogen um.

Im Hotel angekommen mußten wir erstmal das Bettenproblem klären. Wir hatten zwei Ehebetten mit jeweils einer großen Decke. Axel bekam eins für sich, Iggi und Karsten teilten sich Bett und Decke. Hier löste sich auch das Problem mit der einen Decke von selbst. Am nächsten Morgen hatte Karsten den warmen Teil der Decke und Iggi den Dünnen. (,,Shit happens" (Kommentar Karsten)).
 

Mittwoch, 30.12.1998  : Tag 2

Nachdem wir uns so richtig ausgeschlafen hatten, machten wir uns auf den Weg zu einer Kultur-Tour. Wir fuhren - nach einer kleinen Stärkung mit den obligatorischen Jam Doughnuts - in Richtung Tower Bridge. Nachdem wir uns über die Brücke gekämpfi hatten, trafen auch Manni und Janine mal wieder zu uns - mit ca. 2 Stunden Verspätung, weil erst noch ein Rohr verlegt werden mußte (,,Schönen Gruß an en Klempner "(Kommentar Karsten)).
 
Danach machten wir uns in Richtung Dungeons auf den Weg. Nach einer Wartezeit von ca. 42,25 Minuten betraten wir den Ort des Schreckens.Hier wurde
einiges aus der Zeit in London dargestellt - das große Feuer, die Pest, Jack The Ripper,... 
Nach ca. 2 Stunden verließen wir diesen Ort des Grauens. Nach einem kleinen Fußmarsch kamen wir abends gegen ca. 17.45 Uhr bei Harrots an und trafen uns dort mit Andrea - vorbei an St. Paul, Big Ben, die Royal Horses und dem Palast.  Bei Harrots trennten wir uns. Während Rave und Iggi die Spirituosenabteilung besuchten, nahmen Karsten und Andrea eine heiße Schokolade zu sich - aber wo waren eigentlich Manni und Janine??? Naja, jedenfalls waren alle nach einer Stunde wieder am vereinbarten Treffpunkt.

Jetzt machte sich auch wieder bei einigen das gut bekannte Hungergefühl breit. Wir gaben ein trauriges Bild ab, so wie wir im Regen, mit knurrendem Magen vor einem Bistro standen und darüber philosophierten, ob wir nun rein gehen sollten oder nicht. Wir schauten durch die große Scheibe auf die netten Damen von denen wir bedient werden wollten und die guckten auf uns raus, als ob sie uns bedienen wollten. Gut, daß wir uns doch noch entschieden haben reinzugehen, sonst würden wir wahrscheinlich heute noch dort stehen. Nach einer kleinen Stärkung schlugen wir uns in das nächste Pub und suchten weiter nach einer Inselbiersorte, die man ohne Bedenken zu sich nehmen konnte. Aber auch hier blieb die Suche erfolglos. Da ja alle Inselpubs um 23 Uhr schließen, machten wir uns dann auch auf den Heimweg.
 

Donnerstag, 31.12.1998  : Tag 3

Nach den obligatorischen Jam Doughnuts machten wir uns auf den Weg zu den Wachsfiguren. Auch hier mußten wir wieder ca. eine halbe Ewigkeit warten. Jedenfalls kamen wir auch irgendwann in den Genuß, einige interessante Schnappschüsse  mit irgendwelchen Wachs-Promis zu machen. Nach den Wachsmännchen hatten wir noch einen Besuch im Planetarium gebucht. Hier gab's dann in einem riesen Saal eine kleine Lasershow über irgendwelche Planeten. Iggi nutze diese Zeit sinnvoll, um verloren Schlaf nachzuholen. Das hätte er aber auch billiger haben können.
 

Wie schon bekannt, macht Kultur hungrig. Also fuhren wir in die City nach Soho und kehrten in das erstbeste Chinesische Restaurant ein, um uns dort am Büfett zu laben. Für knapp 5 Inselgeld (,,sorry, aber ich habe kein Pfund-Symbol auf der Tastatur" (Kommentar Karsten)) (umgerechnet 15 Märker) konnte man sich wieder so richtig die Wampe vollschlagen. Es ist faszinierend, wie die es schaffen die ganzen Einrichtungen auf so engen Raum unterzubringen; als wir nach dem Essen aufs Klo wollten hatten wir Probleme zu unterscheiden, wo die Küche aufhört und das Klo anfängt?!
 
 
 

Nach diesem ausgiebigen Mahl latschten wir noch ein bißchen durch die City und fuhren dann irgendwann in Richtung Hotel, um uns schon mal mental auf die Sylvesterparty am Abend einzustellen und um ein wenig die Augen zu schonen.
 
 
 
 

Wir trafen uns so gegen 21.30 mit Andrea, Manni und Janine, die im Gegensatz zu uns ausnahmsweise einmal pünktlich waren, aber nur, weil wir am falschen Fast-Food-Laden gewartet haben.

Naja, jedenfalls fuhr auch so ca. 80 Minuten später unser Zug zur Party. Auf dem Weg leerten wir bereits die erste Flasche Sekt und machten auch Bekanntschaft mit einer weiteren Kreatur von der Insel.

Axel und Janine ließen sich von ihm die Tarot-Karten legen und lauschten gespannt den Deutungen für ihre Zukunft.
Irgendwann gegen 23.30 Uhr kam auch unser Zug mal dort an, wo wir aussteigen wollten.


Nachdem wir uns mit den Partygästen bekannt gemacht hatten, begannen wir gegenseitig unsere kulturellen Gebräuche zu erklären und leerten die eine oder andere Flasche mit den Inselbewohnern.
 
 
 


 
 

Daraufhin waren einige der deutschen Gäste - aus Datenschutzgründen sollen hier keine Namen genannt werden - nicht mehr so ganz fit und gaben doch ein ziemlich ! !müdes! Bild ab.

 
 
 
 
 
 





Aber im Gegensatz zu einem der Engländer verschmutzten wir nicht den Teppich im Badezimmer neben dem Klo.
 


Freitag, 01.01.1999  : Tag 4
 
 

Nach einer schweren Heimfahrt kamen wir so gegen 7.14 Uhr endlich in unserem Hotel an, wo wir auch schnell den Weg in unsere Betten fanden - Karsten war so kaputt, daß er nicht mal mit Iggi kuscheln wollte. (,,schade eigentlich" (Kommentar Iggi)).

Als es schon langsam wieder zu dämmern begann, erwachten wir; studierten ein wenig das Fernsehprogramm und schleppten uns nach und nach in Richtung Dusche. Im Schein der letzten zwei Sonnenstrahlen fuhren wir mit der Tube in die City, weil allmählich das wohl bekannte Hungergefühl wieder auftauchte. Planlos rannten wir durch die Stadt auf der Suche nach etwas Eßbaren. Wir entschieden uns wie auch schon am Vortag für einen Besuch beim Chinesen in Soho
Nachdem wir uns so richtig vollgefuttert hatten suchten wir das nächste Pub. Später kam noch Christoph - ein Freund von Axel - vorbei und wir suchten weiter nach einer trinkbaren Sorte des Gerstensaftes (Woraus wird wohl auf der Insel das Bier gemacht? - Antwort: Wasser?!). Hier stießen auch mal wieder Manni und Janine mit der üblichen Verspätung zu uns. So gegen 22 Uhr trafen wir uns mit Andrea vor irgendsoeiner Touridisco und stürzten uns in das nächste Pub, aus dem wir auch nach kurzer Zeit wieder herausbefördert wurden, da es bereits nach 23 Uhr war. Bald darauf trennten sich unsere Wege erneut und wir fuhren zurück in unsere Residenz, um wieder unsere Augen zu schonen.
 

Samstag 02.01.1999  : Tag 5

Wir entschlossen uns noch einmal ein wenig des Inselkulturgutes mitzunehmen. Wir fuhren mit der Tube nach Tempel. Hier latschten wir ersteinmal in Richtung Big Ben anna Themse lang.

 
 


Am Big Ben angekommen machten wir noch ein paar Fotos
vom Big Ben und der Westminster Abbey.











Von so viel Kultur mal wieder ziemlich hungrig geworden, fuhren wir nach Finsbury Park um endlich ein typisches Inselessen zu uns zu nehmen. Als wir nach einer ziemlich turbulenten Fahrt mit der Tube dort angekommen waren, rannten wir in den erstbesten Fish & Chips-Laden. Iggi und Karsten bestellten sich natürlich gleich die große Portion.
,,Man; wer soll dasn alles essen? Das wär' was für Wolfgang".  Aber auch Iggi und Karsten verdrückten diese Portionen.
Nach dem Essen wollten wir uns mit Andrea treffen, weil wir zum Kaffee zu ihr wollten. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten und einer gut organisierten Suchaktion fand Karsten auch Andrea, die auf der anderen Seite der Station wartete. Nach einem langen und beschwerlichen Fußmarsch von ca. 17 Minuten kamen wir dann bei ihr an und machten es uns erstmal auf der englischen Couch gemütlich. Nachdem wir eine Tasse Kaffee verdrückt hatten, wollte Andrea wissen, ob wir abends noch ins Musical wollten. ,,Scheiße, wir wollten doch heute Mittag Karten kaufen". Jetzt aber los. Im strömenden Regen machten wir uns auf den Weg zur Tube.
 

Mit Manni und Janine machten wir mit Hilfe der modernen Kommunikationsmittel einen Treffpunkt am Starlight Express aus. Als wir dort angekommen waren - wie sollte es auch anders sein - Manni und Janine natürlich nicht da. Wir bekamen keine Karten mehr und entschlossen uns deshalb in die City zu Grease zu fahren. Manni war mal wieder nicht im Netz und auf die Mailbox zu sprechen hatte auch keinen Zweck, da er einer von zwei unseres Teams war, die nicht daran dachten, daß man im Fremdnetz die PIN für die Mobilbox benötigt (,,Hallo Iggi"). Egal, ab in die Tube und in die City gedüst. Als wir vor Grease standen, kam die nächste erschütternde Nachricht: SOLD OUT !!! Inzwischen hatten wir auch wieder Verbindung mit Manni und Janine und sagten, daß wir jetzt in Richtung Cats aufbrechen wollen. Naja, wie sollte es auch anders sein - keine Karten.
Wir gingen zur Station und warten auf Manni und Janine. Wir entschlossen uns einen fremdsprachigen Kinofilm zu besuchen. Nachdem wir die teuren Kinos abgeklappert hatten und der Meinung waren, daß 10 Inselgeld zu viel für 'nen Film ist, wo man eh nicht viel versteht, und die Filme im Prince Charles Kino schon vor Ewigkeiten liefen, latschten wir in Richtung des Pubs, das wir am Vortag schon besucht hatten. So gegen 22 Uhr - als die Mädels auf'm Klo waren - entbrannte eine interessante Diskussion, die den Mädels - als sie wieder da waren - nicht so gefiel. Deshalb verließen sie daraufhin die Lokalität. Gentlemenmäßig, um sie in der großen gefährlichen Stadt nicht unbeaufsichtigt zu lassen, setzten auch wir uns in Bewegung und trafen sie auch draußen vorm Pub.
Wir entschlossen uns  dann  letztendlich  in eine  Disse  zu  gehen.  Nachdem  wir  irgendwelche Ermäßigungsgutscheine in der Hand hielten, gingen wir in eine Disco. Dort blieben wir bis wir gingen. Manni und Janine trennten sich von dem Rest des Trupps. Axel, Iggi und Karsten maschierten - unter Andreas Anweisungen - in die Richtung wo die Nachtbusse abfahren sollten. Wir trennten uns dann von unserer Führerin und stiegen in den uns zugewiesenen Bus ein. Schau an, es war sogar der Richtige. Wir setzten uns in der oberen Etage in die erste Reihe. Völlig angespannt und ständig die Scheibe putzend schauten wir auf die Schilder der Bushaltestellen, damit wir auch ja an der richtige Haltestelle den Bus verlassen würden. Und es klappte.
Im Hotelzimmer angekommen stellten wir mit Verwunderung fest, daß es nachts Musik auf den 5 Inselsendern gibt, die wir mit unserem vorsintflutlichen Inselfernseher ohne Fernbedienung empfangen konnten - aber wer braucht schon eine Fernbedienung, wenn er einen Axel hat.
 

Sonntag 03.01.1999  : Tag 6

Aber diese Nacht klappte es mit unserem Axel nicht. Als wir morgens durch das penetrant und immer lauter werdende Handy von Karsten geweckt wurden, stellten Iggi und Karsten fest, daß der Fernseher noch lief Eigentlich war's ja ganz praktisch, weil sich morgens dann keiner in Richtung Glotze zum Einschalten bewegen mußte. Naja, wie auch immer - die Kiste lief bereits.
 


 
 
 
 

Nach dem Duschen, begannen wir langsam unsere Klamotten in die Taschen zu packen. ,~h, mein Ladekabel ist nicht da" gab Iggi von sich. Er hoffte, daß er es zu Hause finden würde (aber dazu später mehr). Wir schnappten unsere Taschen, verabschiedeten uns von unserem japanischen Vermieter und machten uns ein letztes Mal auf den Weg zu unserem Bäcker, wegen der Jam Doughnuts. Danach ging's mit der Tube zur Victoria Station, wo Axel sein Gepäck aufgab und Iggi und Karsten sich ein Schließfach für ihre Taschen anmieteten. 7 Inselgeld für son dämliches Schließfach.
 
 
 
 

Da wir am Nachmittag sowieso nach Camten Town auf'n Flohmarkt wollten, beschlossen wir drei einfach schon mal dahin zu fahren und noch mal Fish & Chips zu essen. Dort angekommen gingen wir erstmal über den Flohmarkt. Um 12:45 Uhr rief Manni an und sagte, daß sie in 30 Minuten dort ankommen würden. Um 13:15 standen Iggi, Axel und Karsten vor der Station, aber wie üblich ließen Manni und Janinesche wieder auf sich warten. Irgendwann wurde Iggi als Spähtrupp losgeschickt um einen geeigneten Imbiß zu finden. Kurze Zeit später tauchte er wieder auf und meldete, daß er einen gefunden hatte. Um 13:40 Uhr kamen Manni und Janine endlich an (,,ob wohl der Klempner wieder da war?" (Kommentar Karsten)).
 
 

Danach hieß es erstmal, den leeren Magen füllen. Karsten erklärte Andrea, wo sie uns finden konnte. Nachdem wir gegessen hatten, traf sie auch ein. Dann ging's erstmal auf den Flohmarkt. Nachdem wir alles gesehen hatten, machte sich Axel auf den Weg zu Tube, da er zu seinem Flieger mußte. Die anderen kuckten noch ein bißchen rum und fuhren dann irgendwann zur Victoria Station, um das Gepäck zu holen und dann weiter nach Heathrow zum Flughafen. Dort angekommen checkten Iggi und Karsten ein und dann gab's zum Abschied eine Tasse Tee mit so komischen Rosinenbrötchen, Marmelade und Buttercreme

So um 19:45 Uhr wollen Iggi und Karsten dann zum Flieger, Janine schaute auf einen der Monitore und meine, daß sie unser Terminal schließen würden. Jetzt aber schnell. Noch mal alle geknuddelt und dann durch die ersten 2 Kontrollen. Wo müssen wir eigentlich hin? Was stand denn da auf dem Monitor? ,,Frankfurt 20:45 Uhr delayed". Toll, wir drin, die anderen draußen. Naja, wir hatten ja auch noch einen Möderfußmarsch vor uns. Irgendwie kurz nach acht kamen wir dann an unserem Terminal an. Irgendwann kam dann auch unser Flieger angerollt. Irgendwo im Flieger waren auch unsere zwei Plätze. Nachdem wir uns niedergelassen hatten, ging's dann auch los. Während des Fluges gab es auch die eine oder andere Turbulenz, die den Tee auf dem Tablett verteilte. Da wir ja auch später abgeflogen waren hatten wir immer noch Verspätung, als wir in Frankfurt landeten. Dies war ja eigentlich nicht weiter tragisch. Erst als wir nach einem Zug Ausschau hielten, wurde es uns bewußt, daß es doch ziemlich scheiße war, weil wir noch fast zwei Stunden auf den nächsten warten mußten. Naja, es gibt auch Alternativen. Wir nehmen einen Mietwagen - scheiße is, kostet 150 Mark. Andere fahren in einem Taxi nach Paris, warum nicht wir nach Ludwigshafen - aber 180 Mark war dann doch ein bißchen heftig. Aber es gibt ja auch noch die Airport-Shuttle-Services. Doch der Kerl wollte auch 'nen Fuffi von jedem. Naja, dann warteten wir halt, nachdem es auch nicht möglich war die 2 ausgestellten Audi TT zu klauen. Mh, deutsches Bier dachte sich Karsten und holte sich erstmal ein Weizen. Irgendwann so um 2:13 Uhr fuhr dann auch unser Zug, der uns über Heidelberg nach Mannheim bringen sollte. In Mannheim angekommen, stellte Iggi fest, daß noch keine Straßenbahn fuhr. Er klingelte seinen Papa aus'm Bett und orderte ihn nach Mannheim zum Bahnhof 30 Minuten später kamen wir dann bei Iggi zu Hause an.
 
 
 

Nachwort

Karsten:

An dieser Stelle, möchte ich allen danken, die mir diese spaßige Woche ermöglicht und zum Gelingen der selben beigetragen haben. Der Firma DCon für die monatlichen Zahlungen. Der Stadtsparkasse Kaiserslautern für die Bereitstellung einer EC-Karte. Der Firma, die den Tequila mit den roten Hüten herstellt für eine gelungene Sylvesterparty. Den Zitronen-Plantagenbesitzern, ohne die wir den Tequila ohne Zitronen hätten trinken müssen. Den Bäckern (für die Jam Doughnuts), den Chinesen in Soho, den Fischern, den Bauern (für die Kartoffeln) ohne die wir verhungert wären. Manni, Iggi, Axel, Janinesche und Andrea. [..]

Iggi:

Dieser Kurzurlaub war der Höhepunkt meiner Zeit als Arbeitsloser, äh... Arbeitsuchender. Und der krönende Abschluß für mein Studentenleben.
Mit meinem Gruß an Karsten, Axel, Manni, Janine und Andrea, (nicht zu vergessen den Klempner, die Inselkreatur mit dem Kettenhemd, die Sylvesterparty-Gesellschaft,uvm.) danke ich für die unvergeßlichen Tage. Ach ja Freunde, wohin fliegen wir, wenn ich wieder Arbeitslos bin?